Isoliermaterial ist ein Werkstoff mit sehr geringer elektrischer Leitfähigkeit, der spannungsführende Teile voneinander trennt und den Strom auf seinem vorgesehenen Weg hält. In der Elektrotechnik heißt dieser Werkstoff Isolierstoff oder Elektroisolierstoff. Er hat mit dem Dämmstoff aus dem Baumarkt nichts gemein, obwohl beide im Alltag Isoliermaterial genannt werden. Dieser Beitrag sortiert die Materialgruppen, nennt je Gruppe die typische Wärmeklasse und den typischen Einbauort, führt in sechs Schritten durch die Auswahl und zeigt, in welchen Lieferformen GOBA diese Isoliermaterialien seit 1959 verarbeitet.
- Elektrisches Isoliermaterial beschreibt man über Durchschlagfestigkeit in Kilovolt je Millimeter und über die Wärmeklasse nach IEC 60085, thermisches Dämmmaterial über die Wärmeleitfähigkeit in Watt je Meter und Kelvin.
- Sieben Materialgruppen decken die Elektroisolierung ab: Folien, Papiere und Vliese, Laminate, Glimmer, feste Kunststoffe, Gieß- und Tränkharze sowie Gewebe.
- Die Auswahl beginnt bei der Betriebstemperatur und endet bei der Fertigungsform, in der das Material ins Bauteil kommt.
- Am teuersten wird eine knapp bemessene Wärmeklasse. Rund 10 Kelvin dauerhafte Übertemperatur halbieren die Lebensdauer der Isolierung.
Was ist Isoliermaterial in der Elektrotechnik?
Ein Isolierstoff leitet keinen nennenswerten Strom, weil seine Elektronen fest im Atomverband gebunden bleiben. Sein spezifischer elektrischer Widerstand liegt bei mindestens 1010 Ohm mal Zentimeter, also um viele Zehnerpotenzen über dem von Kupfer. Physikalisch arbeitet der Werkstoff als Dielektrikum: Er verschiebt im elektrischen Feld nur Ladungen, statt sie fließen zu lassen. Wie stark ein Feld werden darf, bevor der Werkstoff durchschlägt, sagt die Durchschlagfestigkeit. Wie gut er im Betrieb tatsächlich trennt, misst der Isolationswiderstand.
Beide Werte allein reichen für eine Materialentscheidung nicht aus. Ein Isolierstoff altert, sobald er warm wird, und er altert schneller, je wärmer er wird. Deshalb ordnet die Elektrotechnik jeden Werkstoff einer Wärmeklasse zu, auch Isolierstoffklasse genannt. Die Klassen reichen von Y bei 90 °C über die im Motorenbau üblichen Klassen F bei 155 °C und H bei 180 °C bis zu Klasse C ab 220 °C. Welche Klasse ein Werkstoff erreicht, klärt eine Langzeitprüfung nach IEC 60216, festgeschrieben in den Isolierstoffklassen nach IEC 60085.
Isoliermaterial oder Dämmmaterial: die häufigste Verwechslung
Wer nach Isoliermaterial sucht, landet je nach Quelle bei Mineralwolle oder bei Aramidpapier. Die deutsche Umgangssprache benutzt dasselbe Wort für zwei Aufgaben, die physikalisch nichts miteinander zu tun haben. Das eine Material hält Spannung zurück, das andere Wärme. Ein Werkstoff, der elektrisch hervorragend trennt, kann Wärme sehr gut leiten, und umgekehrt. Die folgende Tabelle trennt beide Felder.
| Merkmal | Elektrisches Isoliermaterial | Thermisches Dämmmaterial |
|---|---|---|
| Aufgabe | Trennt Spannungspotenziale voneinander | Bremst den Wärmestrom durch ein Bauteil |
| Führender Kennwert | Durchschlagfestigkeit in kV/mm | Wärmeleitfähigkeit in W/(m·K) |
| Maßgebliche Norm | IEC 60085 für die Wärmeklasse, IEC 60243 für den Durchschlag | DIN EN ISO 10456 und das Bauproduktenrecht |
| Typische Dicke | 0,023 bis 3,0 mm | 40 bis 300 mm |
| Typische Werkstoffe | Polyesterfolie, Aramidpapier, Glimmer, Pressspan | Mineralwolle, expandiertes Polystyrol, Polyurethanschaum |
| Einbauort | Statornut, Wickelkopf, Batteriemodul, Schaltschrank | Wand, Dach, Rohrleitung, Ofenauskleidung |
Zwischen beiden Feldern gibt es genau eine Überschneidung, die im Gerätebau zählt: die thermische Isolierung in Batteriesystemen, wo eine dünne Trennlage zugleich Spannung sperren und den Wärmedurchgang zwischen benachbarten Zellen begrenzen soll. Dort verlangt das Lastenheft beide Kennwerte gleichzeitig. Alles Übrige gehört sauber getrennt.
Thermische Isoliermaterialien: Kennwerte und Temperaturbereiche
Thermische Isoliermaterialien bremsen den Wärmestrom, statt Spannung zu sperren. Zwei Werte beschreiben sie: die Wärmeleitzahl λ in W/(m·K) und die zulässige Anwendungstemperatur. Je kleiner λ, desto besser dämmt der Werkstoff bei gleicher Dicke. Je höher die Temperaturgrenze, desto näher darf er an die Wärmequelle. Fünf Gruppen decken den technischen Bedarf ab.
| Gruppe | Wärmeleitfähigkeit in W/(m·K) | Typischer Temperaturbereich |
|---|---|---|
| Mineralwolle (Glas- und Steinwolle) | 0,035 bis 0,045 | Glaswolle bis rund 400 °C, Steinwolle bis rund 700 °C |
| Schaumstoffe (EPS, PU-Hartschaum) | 0,025 bis 0,040 | EPS bis rund 80 °C, PUR und PIR bis rund 130 °C |
| Kalziumsilikat | 0,05 bis 0,07 | Hochtemperaturplatten bis 1.000 °C |
| Aerogel als Matte im Vliesverbund | 0,015 bis 0,021 | bis rund 650 °C |
| Keramikfaser (Aluminiumsilikat) | 0,09 bei 400 °C bis 0,48 bei 1.400 °C | Klassifikationstemperatur ab 1.260 °C nach EN 1094 |
Mineralwolle, Schaumstoffe und Kalziumsilikat gehören an die Wand, ans Rohr und in den Ofen. Dort liefert GOBA nichts, und wer eine Fassade dämmt, kauft beim Baustoffhändler. Im thermischen Feld liefern wir genau dort, wo die Dämmung als dünne Lage ins Gerät geht: thermische Trennlagen und Isolierzuschnitte für Batteriesysteme und den Gerätebau. Wir schneiden und stanzen sie aus Aerogel-Vliesverbund, Glimmer und Keramikpapier, auf die Kontur der Zelle, meist unter einem bis wenige Millimeter dick. Die Barrieren zwischen den Zellen müssen beides können: den Wärmeübergang zur Nachbarzelle bremsen und die Potenziale auseinanderhalten. Dieser Zuschnitt entsteht in denselben Werkzeugen wie eine Nutauskleidung, nur aus anderem Material.
Wer die Dämmung einer Anlage, einer Rohrleitung oder eines Ofens plant, findet Materialwahl und Schichtdicke unter Isolierung von Anlagen und Rohrleitungen. Wer einen einzelnen Kennwert braucht, findet die Wärmeleitzahl λ mit Tabellen für Metalle, Dämmstoffe und Elektroisolierstoffe. Für ein Bauteil, das beide Aufgaben trägt, gilt die Reihenfolge aus der Konstruktion: erst die Temperatur am heißesten Punkt bestimmen, dann die Dicke, zuletzt das Fabrikat.
Welche Materialgruppen zählen zum Isoliermaterial?
Die Elektroisolierung arbeitet mit sieben Materialgruppen. Sie unterscheiden sich nach Ausgangsstoff und Fertigungsform, und jede Gruppe deckt einen typischen Temperaturbereich ab. Die Wärmeklassen in der Tabelle nennen den üblichen Bereich der Gruppe, nicht den Extremwert eines einzelnen Fabrikats.
| Materialgruppe | Typische Werkstoffe | Typische Wärmeklasse | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Folien | Polyesterfolie (PET), Polyimidfolie, PTFE-Folie | B (130 °C) bis C (220 °C) | Nutauskleidung, Phasentrennung, Wickelkondensatoren |
| Papiere, Pressspan und Vliese | Aramidpapier, Pressspan, Polyestervlies, Kraft- und Kreppapier | A (105 °C) bis H (180 °C) | Lagenisolation, Trägerlage für Tränkharz, Transformatorenbau |
| Laminate | DMD, NMN, NKN, kaschierte Folien-Vlies-Verbunde | B (130 °C) bis H (180 °C) | Nutisolation in Serienmotoren, Deckschieber |
| Glimmer | Mikanit, Glimmerband, Glimmerpapier | C (220 °C und darüber) | Hochspannungswicklungen, Generatoren, Heizelemente |
| Feste Kunststoffe | Thermoplaste, Duroplaste, Hartgewebe | E (120 °C) bis H (180 °C) | Klemmenträger, Stützkörper, Steckverbinder-Isolierteile |
| Gieß- und Tränkharze | Epoxidharz, ungesättigtes Polyesterharz, Silikonharz | F (155 °C) bis C (220 °C) | Verguss von Spulen, Imprägnierung fertiger Wicklungen |
| Gewebe | Glasgewebe, Aramidgewebe, harzbeschichtete Gewebe | F (155 °C) bis C (220 °C) | Bandagen, Verstärkungslage in Laminaten und Formteilen |
Die ersten vier Gruppen kommen als Bahnware auf die Rolle und werden geschnitten, gestanzt oder geformt. Das sind die Flächenisolierstoffe, und sie machen den größten Teil des Bedarfs im Motoren- und Transformatorenbau aus. Feste Kunststoffe entstehen dagegen im Spritzguss oder in der spanenden Bearbeitung, Harze werden flüssig verarbeitet und härten im Bauteil aus. Wer ein Halbzeug sucht, sucht in den ersten vier Gruppen. Wer ein Formteil aus dem Vollen sucht, in Gruppe fünf.
Innerhalb der Folien führt die Polyesterfolie den Bedarf an, unter den Markennamen Mylar, Hostaphan oder DyFilm. Sie deckt Klasse B ab und reicht damit für den Großteil der Standardmotoren. Wird es heißer, übernimmt Polyimid in Klasse C, im Handel meist als Kapton. Bei den Papieren ist Nomex 410 der Bezugswert für Klasse H. Diese drei Werkstoffe erklären zusammen die meisten Materiallisten, die uns aus der Konstruktion erreichen.
Welche Kennwerte entscheiden über die Eignung?
Ein Datenblatt für Elektroisolierstoffe führt schnell zwanzig Zeilen. Für die Auswahl zählen davon sechs.
- Durchschlagfestigkeit in kV/mm, gemessen nach IEC 60243. Sie legt fest, wie dünn das Material bei gegebener Betriebsspannung ausfallen darf.
- Isolationswiderstand in Megaohm oder Gigaohm, der Betriebswert für die Prüfung am fertigen Gerät.
- Wärmeklasse nach IEC 60085, die zulässige Dauergebrauchstemperatur des Werkstoffs.
- Der CTI-Wert für die Kriechstromfestigkeit, wichtig überall dort, wo Feuchtigkeit oder Staub auf die Oberfläche gelangen und ein Kriechstrom entstehen kann.
- Dielektrischer Verlustfaktor tan delta, der bei hohen Frequenzen und im Umrichterbetrieb über die Eigenerwärmung des Isolierstoffs bestimmt.
- Brandverhalten nach UL 94, in vielen Lastenheften eine Freigabebedingung.
Bei der Durchschlagfestigkeit liegen die Werkstoffe weit auseinander. Polyimid erreicht über 200 kV/mm, Glimmer 100 bis 200 kV/mm, PTFE rund 60 kV/mm, Polyesterfolie je nach Typ 15 bis 20 kV/mm. Luft schafft unter Normalbedingungen etwa 3 kV/mm. Diese Spanne zeigt, warum eine dünnere Folie aus dem richtigen Werkstoff einer dickeren aus dem falschen oft überlegen ist: Sie spart Bauraum in der Nut und erhöht die Kupferfüllung.
Wie wählen Sie das richtige Isoliermaterial aus?
Die Reihenfolge der Prüfung ist wichtiger als die Zahl der geprüften Kriterien. Wer bei Schritt eins zu knapp rechnet, holt den Fehler in Schritt sechs nicht mehr ein.
- Betriebstemperatur und Wärmeklasse. Ermitteln Sie die tatsächliche Temperatur am heißesten Punkt im Bauteil, nicht die Umgebungstemperatur, und wählen Sie die Klasse mit Reserve darüber.
- Spannungsbelastung und Durchschlagfestigkeit. Aus Betriebsspannung, Prüfspannung und Sicherheitsfaktor ergibt sich die Mindestdicke im gewählten Werkstoff.
- Mechanische Beanspruchung. Beim Einziehen in die Nut, beim Wickeln und im Betrieb unter Vibration zählen Reißfestigkeit, Weiterreißwiderstand und Kantenstabilität.
- Medienbeständigkeit. Tränkharz, Transformatorenöl, Kühlmittel, Reinigungsmedien und Feuchtigkeit greifen Werkstoffe unterschiedlich an. Pressspan quillt in Feuchte, Polyesterfolie nimmt praktisch kein Wasser auf.
- Verarbeitbarkeit und Fertigungsform. Klären Sie früh, ob das Teil geschnitten, gestanzt, gefalzt oder warm verformt wird. Ein Werkstoff, der sich nicht sauber falzen lässt, scheidet für ein Formteil aus, egal wie gut seine elektrischen Werte sind.
- Verfügbarkeit und Preis. Erst wenn die fünf technischen Punkte stehen, lohnt der Blick auf Lieferzeit, Mindestmenge und Quadratmeterpreis.
Der teuerste Auswahlfehler ist die knapp bemessene Wärmeklasse
In der Praxis scheitert ein Isolierstoff selten am Durchschlag. Er scheitert an der Temperatur. Die thermische Lebensdauerbewertung nach IEC 60216 arbeitet mit einer einfachen Faustregel: Rund 10 Kelvin dauerhafte Übertemperatur halbieren die Lebensdauer der Isolierung. Ein Motor, den ein Kunde mit Klasse B statt Klasse F bestückt und der im Feld 15 Kelvin über Auslegung läuft, verliert damit rund zwei Drittel seiner Isolationslebensdauer. Der Isolierstoff versprödet, die Nutauskleidung reißt beim nächsten Temperaturwechsel, und der Ausfall kommt Jahre vor der geplanten Wartung.
Wir raten deshalb zu einer Klasse Reserve, wo das Bauteil es zulässt. Der Aufpreis von Klasse B auf Klasse F liegt im Materialpreis meist im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, gerechnet auf ein Teil, das im Motor Cent-Beträge kostet. Ein Wicklungsschaden im Feld kostet die Demontage, den Neubau der Wicklung und den Anlagenstillstand. Diese Rechnung geht in der Serie fast immer zugunsten der höheren Klasse aus.
Der zweitteuerste Fehler folgt daraus: die Materialwahl ohne Blick auf die Fertigungsform. Wer den Werkstoff festlegt und erst danach fragt, wie das Teil entstehen soll, entdeckt beim Musterbau, dass sich das Laminat nicht falzen lässt oder die Folie beim Stanzen ausfranst. Dann beginnt die Auswahl von vorn, nur diesmal unter Termindruck.
In welchen Formen liefert GOBA Isoliermaterial?
Das Material entscheidet die Funktion, die Lieferform entscheidet den Fertigungsaufwand beim Kunden. GOBA verarbeitet Elektroisolierstoffe in vier Stufen, von der Rolle bis zum eingepassten Formteil.
- Schnittrollen entstehen beim Rollenschneiden im Scherschnitt, in Breiten von 5 bis 1.600 mm bei einer Breitentoleranz von plus minus 0,1 mm, gewickelt auf Hülsenkerne mit 25, 55, 76 oder 152 mm Innendurchmesser.
- Zuschnitte als flache Formate für Kunden, die selbst weiterverarbeiten oder kleine Stückzahlen ohne Werkzeug brauchen.
- Stanzteile aus Materialdicken von 0,023 bis 3,0 mm, gefertigt im Bandstahlschnitt oder mit Vollstahlwerkzeug, in Abmessungen bis 1.000 x 2.000 mm. Das ist der Weg über Stanzen und Formen.
- Formteile, die durch Falzen, Prägen, Biegen und Bördeln aus der Fläche in die dritte Dimension kommen, bei komplexen Geometrien unter Wärmeeinwirkung. Sie werden als Isolierteile und Formteile in das Blechpaket des Kunden eingepasst.
Verarbeitet werden dabei die Fabrikate der europäischen Hersteller: Hostaphan von Mitsubishi, Mylar von DuPont Teijin Films, Nomex und Kapton von DuPont, Triflexil von Pucaro, Trivoltherm und Evitherm von Krempel, DyTerm und DyFilm von Coveme sowie Viledon von Freudenberg. Bei Hostaphan-Dickfolien ist GOBA der größte europäische Converter. Alle genannten Fabrikate sind UL-gelistet, die Fertigung läuft nach ISO 9001 und ISO 14001.
Aus der Fertigung heraus zählt ein Detail, das kein Datenblatt nennt: Beim Schneiden dünner Folien fährt die Messerwelle langsamer an, sonst franst die Kante aus. Bei Aramidpapier ist es umgekehrt, dort trägt eine zu langsame Schnittgeschwindigkeit Staub ein. Diese Erfahrung entscheidet über die Kantenqualität, und die Kantenqualität entscheidet, ob sich das Teil in der Montage sauber in die Nut ziehen lässt.
Reicht nicht ein Standardmaterial aus dem Katalog?
Für viele Anwendungen tatsächlich ja. Eine Polyesterfolie in Klasse B, 0,25 mm dick, deckt einen großen Teil der Standardmotoren ab, und wer dafür ein Sonderlaminat spezifiziert, zahlt ohne Gegenwert. Wir sagen das Kunden auch so, wenn die Anforderung es hergibt.
Eng wird es an drei Stellen: bei hohen Dauertemperaturen ab Klasse H, bei Umrichterbetrieb mit steilen Spannungsflanken und Teilentladungsrisiko, und bei knappem Bauraum, wo jeder Zehntelmillimeter Isolierung Kupferquerschnitt kostet. Dort schlägt der passende Werkstoff den Katalogartikel deutlich, und dort lohnt die Beratung vor der Zeichnung statt nach dem ersten Muster.
GOBA Fazit
Isoliermaterial in der Elektrotechnik entscheidet sich entlang einer Kette aus Temperatur, Spannung, Medium und Fertigungsform. Wer sie in dieser Reihenfolge abarbeitet, kommt mit wenigen Werkstoffen sehr weit: Polyesterfolie für Klasse B, Aramidpapier und Laminate für Klasse F und H, Polyimid und Glimmer darüber. Für Rollenware und Standardformate führt der Weg über unsere Materialübersicht, für Teile nach Zeichnung über kundenspezifische Produkte. Schicken Sie uns Ihre Zeichnung mit der geforderten Wärmeklasse, dann klären wir Werkstoff und Fertigungsform in einem Durchgang.


